In Deutschland wird die Größe der
Heizgeräte auf eine Außentemperatur zwischen -12 bis -16°C
ausgelegt. Eine Temperatur die wir im Durchschnitt nicht einmal 24
Stunden im Jahr erreichen.
Das minitact® System - was bedeutet das?
Die meiste Zeit des Jahres ist das
Heizgerät überdimensioniert. Dadurch entsteht, vergleichbar mit
„stop and go“ bei Autos, ein Missverhältnis zwischen der
Brennerlaufzeit und der Anzahl der Starts.
Die Bilanz sind
zehntausende Brennerstarts und Jahresnutzungsgrade zwischen 40-60%.
Das patentierte minitact®-System setzt
genau an diesem Punkt an. Der für das jeweilige Objekt ausgelegte
Edelstahlwarmwasserspeicher wird aktiv in die Heizung eingebunden und
dient als Heizungspuffer. 
Das Heizgerät erwärmt diesen, er
speichert wie eine Thermoskanne die Wärme und gibt sie je nach
Bedarf dosiert an das Heizungssystem ab.
Der Erfolg ist erstaunlich und vielfach
bewiesen. Der Jahresnutzungsgrad steigt auf über 90%. Es ergeben
sich je nach Anlagenausführung Einsparungen von 30% und mehr. Die
Brennerstarts werden auf ein Minimum reduziert und die
Brennerlaufzeiten maximiert.
Die minitact® Technik lässt sich bei
jeder herkömmlichen Heizung einsetzen und eine Kombination mit
vorhandenen Solaranlagen ist problemlos möglich.
Doch woher kommt dieses enorme
Einsparungspotential?
- Bei jedem Brennerstart wird ein
Teil des Kohlenstoff (C) unvollständig verbrannt. Es entsteht
wesendlich mehr Kohlenmonoxid (CO) als beim optimalen
Brennerverhalten, welches sich erst nach ca. 6min Laufzeit
einstellt. Neben den giftigen Eigenschaften von CO, wird bei der
Entstehung nicht einmal 1/3 der Energie frei wie bei der
vollständigen Verbrennung des Kohlenstoffs (C) zu Kohlendioxid
(CO²).
- Bei jedem Brennerstart muss erst
das Kesselwasser auf Temperatur gebracht werden. Diese Energiemenge
geht dann wieder durch Auskühlungsverluste verloren.
- Jeder Brenner wird mit einem durch
Strom erzeugten Hochspannungsfunken bzw. einen Glühzünder
gestartet. Weniger Brennerstarts = weniger Stromverbrauch.
- Durch die langen
Laufzeiten erreicht der Brenner immer sein optimales
Betriebsverhalten und kann somit aus dem eingesetzten Rohstoff die
meiste Energie in nutzbare Wärme umwandeln.
- Da im Systemspeicher
immer genügend Energie bevorratet wird, muss der Brenner nicht
sofort bei sich kurzfristig ändernden Anforderungen des Gebäudes
(mehr Ventile öffnen) anspringen. Der Warmwasserspeicher wird
gleichzeitig als Pufferspeicher genutzt, daher ergeben sich kaum
erhöhten Abstrahlungsverluste.
- Das Heizgerät wird
sofort nach Abschalten des Brenners mit dem Rücklaufwasser gekühlt
und somit werden die Stillstandsverluste auf ein Minimum reduziert.
- Der
Energiesparmanager optimiert den Einschaltzeitpunkt des Brenners und
die Laufzeit der Warmwasser Zirkulationspumpe. Dadurch reduzieren
sich die Auskühlungsverluste im Rohrsystem.
- Brennwertgeräte
können durch die kontinuierliche Wärmeabgabe an den Systemspeicher
mit geringeren Maximalleistungen betrieben werden. Sie laufen
wesendlich länger im Kondensationsbereich und schöpfen somit Ihr
Brennwertpotential optimal aus.
- Die spezielle Form
des Edelstahlspeichers verhindert eine dauerhafte Ablagerung von
Kalk. Somit ist der Energieübergang vom Heizungs- zum Brauchwasser
immer optimal.
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